Sachsens Dörfer

Ländliche Schönheit in der Natur

Ein Weindorf wie kein zweites

Manchmal kommt es einem fast zu schön vor in Diesbar-Seußlitz, nahe Meißen. Aber tatsächlich: Alles ist wie es ist. Geprägt vom Weinbau seit Jahrhunderten ist das Winzerdorf am Elbufer ein Idyll aus vergangenen Zeiten. Oft ist es angenehm ruhig, bisweilen auch betriebsam, aber nie hektisch – denn wie ein guter Wein braucht alles seine Zeit. So gesehen gäbe es auch keinen Ort, der sich besser als Startpunkt der Sächsischen Weinstraße eignete. Wanderer marschieren von hier durch die Granitfelsen und die Rebenreihen, sie erkunden die Weinwanderwege und genießen den Blick auf den Fluss, wo der Hang schroff zum Elbland abbricht.

Schloss in Sicht!

Ein Juwel im ländlichen Umfeld ist das Barockschloss Diesbar-Seußlitz, das im 18. Jahrhundert vom Dresdner Frauenkirchen-Architekten George Bähr entworfen wurde. Der wunderschön angelegte Park ist eine perfekte Ausspanne nach Spaziergängen in der Umgebung. Für Radfahrer ist das nahe Schloss Hirschstein ein lohnendes Ziel – mit der Fähre übersetzen und dann ein Stückchen flussabwärts. Das Jagdschloss aus dem 13. Jahrhundert steht der Sage nach an einem Ort, an dem einst nur ein kleines Häuschen stand. Das hatte ein Markgraf von Meißen im 11. Jahrhundert bauen lassen, nachdem ein weißer Hirsch dort von einer Klippe sprang, um den Jägern zu entgehen.

 

Elegante Kulisse für junges Glück

So viel Renaissance in einem kleinen Dorf – das überrascht so manchen Besucher von Zabeltitz und vielleicht war das sogar der Plan des Reichsgrafen von Wackerbarth. Der ließ sich das fürstliche Palais im 18. Jahrhundert als Jagdschloss errichten und dazu einen Garten anlegen im Stile der berühmten Gärten von Schloss Versailles. Heute zählt der Park zu den größten und besterhaltenen seiner Art. Auch deshalb ist er zu einem der beliebtesten Hochzeitsziele in der Region gesprochen, manche sprechen sogar schon vom „Hochzeitsschloss Zabeltitz“.

Ländliches Erbe

Doch niemand sollte Zabeltitz verlassen, ohne einen Blick in die Dorfkirche St. Georgen zu werfen. Die wurde im späten 16. Jahrhundert erbaut und Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth fand hier seine letzte Ruhe. Wie das Leben der Menschen zu jener Zeit hier aussah, ist im Zabeltitzer Bauernmuseum in einem restaurierten Dreiseitenhof zu erfahren und wer noch etwas Bewegung braucht, setzt sich einfach aufs Fahrrad. Mit etwas Glück bekommt man rund um das Dorf sogar Biber, Fischotter oder Weißstörche zu Gesicht.


Schlosskapelle Tiefenau

Region Elbe-Röder Dreieck

Das Weinland im Elbtal, die Teiche in der Röderaue und die Hügel der Großenhainer Pflege markieren die landschaftlichen Facetten im Elbe-Röder-Dreieck. Dazwischen warten Entdeckungen wie geheimnisvolle Parks und märchenhafte Schlösser.

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Blick ueber das Schlossgelaende in Diesbar Seusslitz

Gemeinde Nünchritz

Am Rande der Großenhainer Pflege erstreckt sich diese Gemeinde über elf Orte. Viele davon sind Weinliebhabern ein Begriff und Kenner barocker Architektur haben gewiss schon von Seußlitz gehört. Alle übrigen Gäste schwingen sich einfach aufs Rad und erkunden die Natur.

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Schiff Clara von Assisi vor der Elbklause in Niederlommatzsch

Weinlokal mit Prädikat in den Elbweindörfern

Auf Nummer sicher gehen Weinfreunde in einem der 16 sächsischen „Prädikats-Lokale“, die vom Tourismusverband Sächsisches Elbland ausgezeichnet wurden. Im Diera-Zehrener Ortsteil Niederlommatzsch trägt dieses Gütesiegel die ELBKLAUSE Niederlommatzsch .

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Radtouristen in Moritzburg

Radtouren durchs Elbland

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Raus aus dem Tal – rein ins Grüne! Mit Zeit und Lust auf unberührte Landschaften entdeckt man die romantische Seite des Elblands mit dem Rad am besten.

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Wandern entlang des Saechsischen Weinwanderweges bei Meissen

Wandertouren durchs Elbland

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Eigentlich ist schon das Wandern an sich ein Genuss. Doch auf dem Weg durch Weinberge und zauberhafte Dörfer kommt noch so mancher Genuss hinzu – für Leib und Seele.

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