Verborgene Schlösser

Jahrhundertealte Vielfalt voller Charme

Kultur mit Ausblick

1289 wurde die Burg von Großenhain erstmals erwähnt, doch von Kultur war damals sicher keine Rede. Neues Leben erwachte in der Ruine erst nach der Landesgartenschau im Jahr 2000: Nach der Sanierung wurde zwei Jahre später das „Kulturschloss“ eröffnet, das wegen zahlreichen Veranstaltungen viele Gäste anzieht – und wegen des tollen Blickes vom Bergfried aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls wegen der Aussicht lohnt übrigens auch eine Visite auf Schloss Scharfenberg zwischen Dresden und Meißen: Schon 938 thronte hier ein Bergfried hoch über der Elbe. Der heutige Turm ist zwar ein paar hundert Jahre jünger, doch immer noch attraktiv für „Ferngucker“. Das Schloss selbst hat sich als Veranstaltungsort außergewöhnlicher Kulturevents einen Namen gemacht.

Herrschaftliche Parks im Elbland

Schön sollte es werden, das war für den Reichsgrafen von Wackerbarth klar. Deshalb ließ er 1728 in Zabeltitz einen Barockgarten mit Palais nach französischem Vorbild anlegen: Streng symmetrisch mit lauschigen Alleen, Rondellen und einem Lustwäldchen. Später ließ Prinzen Xaver von Sachsen noch einen Englischen Garten hinzufügen.
Märchenhaft gestaltet sich der Besuch im Schönfelder Traumschloss, dessen große Parkanlage so viele verwunschene Ecken hat, dass Familien und Kinder hier einen ganzen Nachmittag nach versteckten Prinzessinnen suchen können.

Kunst und Geschichte

Für Kunstfreunde und Hobbyhistoriker ist Schloss Burgk in Freital eine gute Adresse. Erstere finden in den Ausstellungen die Sammlung des Dresdner Künstlers Friedrich Pappermann, der sich besonders für Dresdner Künstler der Moderne interessierte und zahlreiche Gemälde von Künstlern wie Otto Dix oder Curt Querner zusammentrug. Die Geschichtsinteressierten finden im Schloss Informationen zur Freitaler Stadtgeschichte und im umgebenden Park wird für Besucher die Zeit der Industrialisierung lebendig. Wer tief in die Historie Europas einsteigen möchte, sollte von Freital nach Nossen reisen. Das dortige Schloss mit interessanten Ausstellungen liegt nicht nur malerisch über der Mulde, sondern diente auch Napoleon als Quartier vor der Schlacht um Dresden.

Pirnaer Schlossschönheiten

Bernardo Belotto, genannt Canaletto, gefiel die Festung Sonnenstein so gut, dass er sie gleich auf mehreren seiner Pirnaer Stadtansichten verewigte. Und wer die restaurierte Festung mit der so wechselvollen Geschichte heute über der Stadt sieht, kann den Maler gut verstehen.
Im Gegensatz zu Sonnenstein verbirgt das Landschloss Pirna-Zuschendorf seine größten Schönheiten im Inneren: Dort bewundern die Besucher neben zahlreichen anderen Ausstellungen besonders die saisonalen Pflanzenausstellungen – besonders, wenn die Zeit der Kamelienblüte gekommen ist. Und wer nach diesem Augenschmaus klassische Melodien im Ohr hat: Ab zum Jagdschloss Graupa! Denn dort ließ sich Richgardrd Wagner für seinen Lohengrin inspirieren.


Sicht auf den Suedfluegel von Schloss Nossen

Schloss Nossen

Rittern und Bischöfe, Äbte und Kurfürsten prägten die wechselvolle Geschichte von Schloss Nossen. Sogar Napoleon war hier – und plante seinen Feldzug gegen Dresden.

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Grossenhain-Kulturschloss mit Burggraben-Stadtverwaltung Grossenhain

Kulturschloss Großenhain

Mit seinem historischen Ambiente bietet das Schloss Großenhain den idealen Rahmen für Kultur, Kunst, Tagungen und Veranstaltungen aller Art und ist natürlich mit modernster Licht- und Tontechnik ausgestattet.

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Zabeltitz

Barockgarten Zabeltitz

Nicht versäumen dürfen Sie einen Besuch des Barockgartens Zabeltitz. Dieser gehört zu den größten und bedeutendsten in seinen Grundzügen erhaltenen Parkanlagen nach französischem Vorbild in Sachsen.

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